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Posts archive for: October, 2006
  • Gedanken zur Umverteilung

    Nehmen wir einmal an, unser Staat / wir als Gesellschaft verteilen unseren Reichtum nicht so richtig. Es gibt sehr viele Menschen, die struktur- und systembedingt unterdurchschnittlich viel verdienen - obwohl sie großartiges leisten. Ich denke dabei nur an die Schwester eines guten Freundes von mir.

    Wäre es nicht besser, wenn man Personen, die die Gesellschaft voranbringen, leicht "bespenden" könnte ? Viele Menschen könnten großartiges leisten, wenn Sie nur das Geld dazu hätten. Andere hätten es einfach verdient.

    Aber Einzelpersonen Geld zu überweisen ist peinlich oder schwierig. Ich würde nie zu der Schwester meines Freundes gehen und sie nach ihrer Bankverbindung fragen. Umgekehrt wäre es für sie sicherlich sehr peinlich, wenn sie von mir jeden Monat Geld bekommen würde. Und von den meisten Personen kennt man die Bankverbindung nicht.

    Anders wäre es jedoch, wenn ich ihr anonym Geld zukommen lassen könnte. Einfach aus Respekt. Für das, was sie leistet. Vielleicht denke ich jetzt falsch - aber ich kann mir gut vorstellen, dass auch die kleinsten Summen auf dem Kontoauszug des Begünstigten zumindest den Tag gut beginnen lassen. Würde das nicht froh stimmen ? Irgendein Mensch zwackt sich ein paar Taler für dich ab - aus Respekt, für das, was du tust.

    Deutschland hat eine florierende Spendenkultur. Es gibt viele Stiftungen. Aber dort, auf der Ebene, die die "Helden des Alltags" kennt, gibt es keinen wirklichen Mechanismus. Auf der Gemeindeebene, in Bekanntenkreisen, in dem, was das Rückgrat der Gesellschaft ausmacht, kennt jeder jeden und jeder weiß, wer etwas zu leisten in der Lage ist und wer es verdient hat. Aber einen leichten Mechanismus zur Umverteilung gibt es nicht, nur über Steuern, Spenden an Vereine oder eben den persönlichen Weg.

    Dabei wäre es doch toll, wenn es einen Ort (eine Webseite?) gäbe, an dem ich jemanden nach seinem bürgerlichen Namen suchen und ihm anonym Geld spenden könnte. Der Verwendungszweck steht dem Sender frei. Wer weiß, welcher Geldstrom sich entwickeln würde.

    Schnapsidee ?

  • Städtequiz

    Städtequiz
    Städtequiz
  • Print

    Aua. David Sifry, der CEO von Technorati, soll der Printindustrie eine ganz schön drastische Prognose gestellt haben. So drastisch sehe ich es ja nicht.

  • Lufthansa

    Vor wenigen Tagen bin ich seit langer, langer Zeit einmal wieder Lufthansa geflogen. Deutlich teurer als die Konkurrenz, nur hat die Lufthansa auf meiner Wunschstrecke leider noch so etwas wie ein Monopol.

    Geärgert habe ich mich trotzdem. Zeitungen und Magazine bekommen nur die Business Class Kunden (wie bitte?) es gibt noch nicht einmal einen Snack. Da sind die "Billigflieger" sogar im Service besser. Bei denen kann man wenigstens was kaufen, wenn man möchte.

    Wird Zeit, dass das Monopol fällt.

  • Meeting fertig

    Meeting fertig
    Meeting fertig
  • Meeting

    Meeting
    Meeting
  • Bodemuseum Wiedereröffnung

    Bodemuseum Wiedereröffnung
    Bodemuseum Wiedereröffnung
  • 32.

    32.
    32.
  • Kleinkredite

    Mit dem neuen Friedensnobelpreisträger Mohammed Junus erinnerte ich mich an meinen 2-wöchigen Sprachschulaufenthalt in Guatemala, genauer gesagt in San Pedro de la Laguna.

    Dort lebte ich 2 Wochen bei einer Familie. Der Hausherr war auch Direktor der lokalen Schule und ebenso Koordinator eines Kleinkredit-Programmes für Frauen in San Pedro de La Laguna. Als zufällig ein Koordinationstag mit amerikanischen Geldgebern anstand bin ich mitgegangen und lernte auch die Frauen kennen, die sich über die bestehenden Möglichkeiten informierten.

    In der Tat ist es auch in Guatemala so, daß Kredithaie 20% PRO TAG für ihr Geld verlangen. Eine weitere Hürde für die wirtschaftliche Entwicklung von Frauen sind in Guatemala die Männer - es ist nämlich (noch) verpönt, eine "selbständige Frau zu haben".

    Daß es diese Programme gab, war mir bewußt - dass sie so extrem erfolgreich sind, nicht. Hoffentlich macht dieses Beispiel Schule. Es hilft nicht nur aus der Armut, sondern zeigt auch die richtige Anwendung des Kapitalismus. Geld ist nichts Schlechtes. Es kommt nur darauf an, in wessen Händen es ist und was man damit macht.

    Wenn ich diesen Gedanke so weiterspinne, muesste eine Gesellschaft eigentlich Steuern/Gelder zu den Teilnehmern der Gesellschaft umverteilen, die das Beste damit anstellen. Nun gut - über Spenden kann eigentlich jeder dies bewerkstelligen, zumal diese Spenden häufig die persönliche Steuerlast senken. Nur wissen wohl nur die wenigsten, an wen sie spenden sollten und könnten. Dafür muss vielleicht mehr Bewußtsein und Transparenz her.

  • Qype Includes

    Qype hat ein paar neue Includes für die eigene Webseite/Blog fertiggestellt. Interessant daran ist die Konfigurationsfähigkeit. Man kann verschiedene Formate über PLZ konfigurieren und hat so gleich die neuesten Tipps für die eigene Umgebung auf seinem Blog. In meinem Blog zu Zeit rechts oben zu bewundern. Bin mal gespannt, wann sich in Friedrichshain wieder was tut.

    Ein ausführlichere Beschreibung gibt´s hier.

  • Wohnung zu vergeben

    Ab November zu vergeben:

    Berlin Friedrichshain
    Bänschtrasse 58

    75qm, 2 Zimmer, Küche (EBK) u Bad gefliesst, Stuck. 1. OG, Bänschstrasse 58. 490 warm. Kontakt gibt´s bei Bedarf über mich.

  • The magic middle

    There was round table redarding ranking blogs. A beta-list of "top" blogs was also produced, but let´s skip that for now.

    Peter Hishberg, chairman of Technorati, makes a very interesting point during the round table. According to him, the middle of the blogosphere (blogs with 20-30 links) is much more conversational, much more topical (i.e. "cooking", "computing", etc..). The actual conversation takes place here, the actual "magic" is in the middle. He suggests that the most interesting stuff in the blogosphere may be there - not in the top blogs.

    "It´s the stuff in the middle that gets really interesting", Peter says. And he goes on to say: "US - Top Blogs are now behaving like mainstream media".

    Also: linking behaviour. The Top100 blogs now link much more to large media sites than in the past. They used to be much more self-referential and tended to link to each other.

    I think that this is a very important point. So, how are you going to find the good stuff in the end ? Tough one, isn´t it ? This discussion suggest that you may be better off not looking at the top.

    Some other interesting points on the side:
    Johnny makes interesting points and asks how you can NOT be part of the ranking. Plus, Technorati misses out on a lot of the buzz by missing out on forums and mails. And,he rather uses Google than Technorati to find stuff.

    And the best of it all:
    Jens says to all the companies and PR agencies which are worried about people speaking up (which they have done ever since, only now everybody can hear it): don´t worry about influencing here and there. BUILD GOOD PRODUCTS !

    ´nuff said.

  • WEB 2.0 Buch

    Tom Alby hat ein Buch veröffentlicht. Titel des Buches ist das Thema "Web 2.0" und seine Konzepte, Anwendungen, Technologien.

    web2.0

    Neben anderen Anwendungen wird auch blog.de vorgestellt und im Anhang finden sich Interviews von Johnny Häusler, Flo & mir, Oliver Wagner, Lars Diederich & Carsten Schütte sowie Jörg Petermann. Flo und ich wurden per Skype interviewt und hatten danach noch einmal Gelegenheit, über den Text zu gehen. Wenn ich den Text so überfliege, muß ich mir wirklich die Ohren langziehen. Ich hätte unseren Text mit mehr Muße Korrektur lesen sollen, bei der Sprache schaudert mir. Die Kommakrone ist uns gewiss - und im Nachhinein möchte man immer tausend Sachen ergänzen, die man vergessen hat. Aber das ist wohl immer so.

    Ich freue mich darauf, das Buch in ein paar ruhigen Stunden zu lesen. Bestellen kann man es hier.

  • Rundsitzen

    Ab sofort sitzen wir auf Gummibällen.

    Die sind gesünder, günstiger und ausserdem ist man schneller mal eben um die Ecke gerollt.

    DSC01302

  • Warum braucht Google YouTube ?

    Asked why Google was buying YouTube rather than cultivating its own video offering, Google chief executive Eric Schmidt said that while Google Video had plenty of content and strong technology, YouTube was a “clear winner in the social-networking side of video.

    Von hier.

  • Les Blogs 3

    Am 11 und 12 Dezember findet erneut die Les Blogs in Paris statt. Zum 3 Mal und mit rund 900 Besuchern. Damit ist sie wohl die größte "Neue Medien" Konferenz in Europa. Les Blogs 1 war super, Les Blogs 2 mittelmässig. Mal sehen, wie Version 3 so wird.

  • Kress feiert in HD

    Kress feiert in HD
    Kress feiert in HD
  • Online macht Lust auf Print

    Wie man durch den Onlineauftritt die Printmarke stark machen kann wird häufig diskutiert. An mir selbst erlebe ich zur Zeit ein interessantes Beispiel: kicker.de.

    Ich liebe Fussball. Es ist die wichtigste Nebensache das Wichtigste der Welt.
    Seit diesem Jahr spiele ich intensiv (mit einigen Freunden) die Managerliga von kicker.de. Dort kauft man sich am Anfang der Saison, also im Sommer, für virtuelles Geld einen Kader "realer" Spieler zusammen, die tatsächlich im realen Verein spielen. Sobald die Saison beginnt, kann man keine Spieler mehr kaufen/verkaufen, erst in der Winterpause wird das Transferfenster wieder geöffnet.

    Vor jedem Spieltag muss also die wichtigste Entscheidung der Woche getroffen werden: welche 11 Spieler stelle ich aus meinem Kader auf ? Jeder Spieler wird nach seiner realen Leistung von der Kicker-Redaktion am Montag bewertet. Für diese Bewertung gibt es Punkte und diese Punkte sind ausschlaggebend für die Platzierung des eigenen Kaders in der kicker managerliga.

    Resultat: das online-Spiel mit extremen Suchtfaktor erhöht nicht nur dramatisch die Spannung bei den Bundesliga-Übertragungen am Wochenende - nein, ich kaufe auch seit neuestem mit Freude den kicker. Hier bekomme ich alle Hintergrundinformationen zu den Spielern und sehe alle Bewertungen auf einen Schlag.

    Der Onlineauftritt hat mich zum regelmäßigen Käufer der Printausgabe gemacht.

    Wenn das kein Beispiel für andere Titel ist.

  • Kabellos ist doch besser

  • Das hätt´ ich gern

    Das neue Nokia N95

    n95

    - Dualmode-/Quadband-Mobiltelefon für UMTS-Netze (WCDMA HSDPA 2100) und GSM 850/900/1800/1900-Netze (EDGE)
    - Highspeed-Verbindungen über WLAN, EDGE sowie Unterstützung für UMTS mit HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)
    - Innovativer Mechanismus zum Aufschieben in zwei Richtungen
    - Brillantes QVGA-Farbdisplay mit einer Displaydiagonale von 6,6 cm (2,6 Zoll) und 16,7 Millionen Farben
    - 5-Megapixel-Kamera für Foto- und Videoaufnahmen mit Autofokus, bis zu 20-fachem Digitalzoom und Optik von Carl Zeiss
    - Videoaufnahmen in DVD-ähnlicher Qualität mit über 30 Frames/s
    - Mobile Nutzung von TV-Sendungen inkl. Video-Streaming
    - Integriertes GPS-Modul


    GPS-Anwendung mit Karten für über 100 Länder

    160 MByte interner Speicher; Speicherweiterung über microSD-Speicherkarten

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